Tipps für den Kauf von Olivenöl…

Olivenöl ist bei mir, wie in vielen anderen Küchen, nicht mehr wegzudenken. Dieses Öl nehme ich sehr gerne für mediterrane Gerichte, direkt bei der Zubereitung oder zum Verfeinern.

Bei der Auswahl des richtigen Olivenöls, sollte man ein paar Punkte beachten, die für den absoluten Genuss sorgen.

Die Bezeichnung auf den Etiketten unterliegt, wie auch beim Wein, einer EU-Verordnung.

Diese 3 Angaben sind vorgeschrieben:

  1. Herkunftsland
  2. Erste Güteklasse
  3. direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren

Die höchste Qualitätsstufe sind die Bezeichnungen „Natives Olivenöl extra“ oder „Olivenöl nativ extra“.

Der Begriff „extra vergine“ stammt aus Italien – steht aber auch für die höchste Qualitätsstufe.

Lest Ihr diese Angaben auf einem Etikett, könnt Ihr sicher sein, ein gutes Olivenöl in den Händen zu halten.

Ein guter Indikator für bestes Olivenöl ist folgendes EU-Siegel:

Bildquelle: Kommission der Europäischen Gemeinschaften

Es gibt natürlich noch viele, viele weitere Siegel, jedoch ist die Sicherheit, wie auch bei anderen Produkten, nie 100%tig gegeben.

Fakt ist aber, dass 1 Liter Olivenöl nicht weniger als 10€ kosten sollte.

“Gutes Olivenöl für den Endverbraucher und zu fairen Preisen für die Hersteller”

– dies sollte ein guter Grund sein, ein paar Euro mehr auf den Ladentisch zu legen.

Der Geschmack:

Gutes Olivenöl wird kaltgepresst, d.h. bei höchsten 27 Grad und zwar innerhalb von 24 Stunden. Daher auch der Hinweis: Direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischem Verfahren. Aus reifen Früchten wird ein mildes, weiches Olivenöl hergestellt. Weniger reife Früchte ergeben einen kräftigeren Geschmack. Hier ist natürlich die eigene Vorliebe gefragt.

Sortenrein ja oder nein?

Viele Olivenbaumfarmen haben unterschiedliche Baumsorten. Aus diesem Grund ist die Herstellung von sortenreinem Öl aufwändiger. Ob man nun ein Sortenreines oder eines aus verschiedenen Oliven haben möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Eine Mischung aus verschieden Olivensorten schadet dem Olivenöl auf jeden Fall nicht.

 

Meine Empfehlung:

Ein tolles Beispiel für ein sehr gutes Olivenöl, welches alle höchsten Qualitätsanforderungen entspricht, ist das Olivenöl von der Ölmühle Villa Viani in Italien.

Die kleine Taggiasca Olive aus der Herkunftsregion Ligurien wächst auf 370m Höhe im Hinterland von Imperia und wird bei der Herstellung des Öls nicht gefiltert, so dass die wertvollen Inhaltsstoffe dem Verbraucher zu Gute kommen.

Es besitzt einen sehr fruchtigen und milden Geschmack, den ich beim Olivenöl bevorzuge.

Verwendung: Ideal für Fischgerichte, mediterrane Salate oder Büffelmozzarella

Weitere Informationen zu diesem Öl findet Ihr unter folgendem Link im Onlineshop von Via del Gusto:

Olivenöl – Riserva Villa Viani

 

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