Lissabon …

um uns herum hörten wir nur begeisterte Menschen, als wir erzählten, dass wir einen Kurztrip nach Lissabon geplant hatten. “So eine schöne Stadt!” “Das solltet Ihr euch ansehen und das…” Jeder hatte seine ganz persönliche Erinnerung, aber durchweg alle positiv und mit dem Gedanken, irgendwann nochmal in diese Stadt zu fliegen.

Für uns war es nun soweit: Nach einem sehr holprigen Start und leichten gesundheitlichen Beschwerden, konnten wir leider nur einen vollen Tag ausnutzen, um die Stadt kennenzulernen. Das machte uns aber nichts aus, da wir Frühaufsteher sind. 🙂 Dieser Bericht ist keine “Reisetagebuch”, sondern soll Euch nur ein paar Tipps und und Empfehlungen aussprechen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel:

Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel: 24 Stunden für 6,80€ pro Person – das Schienennetz in Lissabon ist mehr als einfach. Vom Flughafen fährt eine Metro direkt in die Stadtmitte. weitere Infos

Bustouren: Red Bus oder Yellow Bus – Wir haben uns für den Yellow Bus entschieden aufgrund von Rezensionen, ich denke aber eigentlich nicht, dass sie sich viel nehmen. Beim Yellow Bus haben wir 2 Strecken (Blue and Purple) gewählt für 20€ pro Person. Hinter folgendem Link könnt Ihr Euch den Fahrplan anschauen. Broschüre Yellow Bus

Stadtrundfahrt per Tram 28: Diese Tramlinie ist legendär, war aber für uns zeitlich leider nicht mehr möglich. Die Trams sehen nicht nur hübsch aus, sondern machen eine Stadtrundfahrt einfach zu einem Erlebnis, welches jeden in die 60er Jahre schickt. Man sollte früh am morgen oder am späten Nachmittag ab 17:00 Uhr einsteigen, weil die Tram tagsüber einfach nur überfüllt ist. Bei Martim Moniz einsteigen und in 40 Minuten bis Capo Ourique fahren.

Die kulinarische Seite:

Mittagessen bei Bifanas do Cladas: Klein, kleiner und noch kleiner ist der Imbiss von “Bifanas do Caldas”. Für unglaublich wenig Geld erhält man hier großartige, portugisiesche Köstlichkeiten. Sehr freundliche Mitarbeiter und Kundschaft, die genau weiß, warum sie diesen Laden besuchen. Mit einem Gläschen Vinho Verde zum Spülen, haben wir in windeseile das Bifana und den Kabeljau in einem Brot weggeatmet -es war einfach so lecker war.

Adresse: Portugal, R. da Madalena 146, 1100-340 Lisboa, Portugal

Mercado da Ribeira: Wenn ich nur daran denke, dass ich erst zu spät von der Markthalle gehört habe, werde ich echt etwas traurig. Ich liebe Markthallen und ihre wundervolle Athmosphäre. Die wichtigsten Informationen findet Ihr unter folgendem Link: Mercado da Ribeira Allein wegen dieser Markthalle muss ich nochmal nach Lissabon. 🙂 Also…lasst sie Euch nicht entgehen.

Pasteis de Belem: Im Stadtteil Belem gibt es natürlich die bekanntesten Pasteis. Nach Anblick der Menschenschlange, die sich vor dieser Bäckerei bildete, wurde unser Interesse, genau diese bestimmten Köstlichkeiten probieren zu wollen, mit einem Mal geringer. Fakt ist, die Portugiesen haben es einfach im Blut die Köstlichkeiten zu backen, egal aus welcher Bäckerei sie kommen. Ich persönliche sehe das sehr entspannt. Hier ein Link zu der Traditionsbäckerei: Bäckerei Pasteis de Belem

A Ginjinha – der Kirschlikör: Wer diesen kleinen Unterschlupf besucht, kann nur eins wollen, nämlich den typischen Kirschlikör. Recht unscheinbar zieht dieser Stehausschank die Menschen an. Der Boden klebt, Kirschkerne liegen auf dem Boden und alle sind glücklich mit Ihrem kleinen Likör. Genau das Richtige für uns.  A Ginjinha

Marisqueria Uma: Dieses Restaurant, welches wir am Abend besucht haben, war eine Empfehlung eines spanischen Freundes. Seine Wort: “Der Laden sieht echt komisch aus, aber das Essen ist großartig.” Er sollte defintiv recht behalten, als wir vor der Tür standen. Der Eingang versprüht den Flair eines Garagentors. Das Restaurant selbst erinnert an einen Bunker – ausgestattet mir einer eigentlich viel zu großen Theke, da das Restraurant nur für ca. 30 Personen ausgestattet ist. Mit einem etwas merkwürdigem Gefühl haben wir uns aber natürlich darauf eingelassen und den bekannten Reiseintopf mit Krebsen und Garnelen bestellt. Irgendwie hat jeder diesen gegessen – und das man eine ganze Flasche Wein bestellt, stand auch außer Frage. Die Gastgeber – ein älteres Paar, kümmerten sich nach und nach um die Gäste. Spätestens da, sollten man einen Gang runterschalten, weil die Zwei Ihre Arbeit einfach ganz süß und rustikal verrichten. Das Essen erfüllte alle unsere Erwartung – ich war selten von einem Essen so eingeschmiert, da ich versuchte habe jeden Fitzel Fleisch aus den Krabben zu ergattern. Defintiv eine Empfehlung dieses Restaurant zu besuchen. UMA

Fazit: Für einen Besuch in Lissabon sollte man mindestens 2 volle Tage einplanen. Wie es halt des Öfteren passiert, muss man jede doch so gute Planung von heute auf morgen einfach umkrempeln und einfach das Beste daraus machen. Lissabon ist mehr als eine Reise wert. Wir werden defintiv noch einmal dorthin fliegen.